Was für ein Mensch ist Marcel Lefebvre?

Die Medien zeigen ihn gerne als verbohrt, verständnislos, hochmütig, als Idealisten oder als Provokateur: sind nicht seine gespannten Beziehungen zu Paul VI. die Folge seiner Starrheit, seiner Verbissenheit?

Es wird ihm vorgeworfen, impulsiv oder unvorsichtig zu sein: seine berühmte Erklärung vom 21. November 1974 erscheint manchen als überspannt, und sie zieht eben auch die Verurteilung seines Werkes nach sich. Über die Klischees hinaus offenbart sich aber die Persönlichkeit Erzbischof Lefebvres durch das, was sein Leben war, nämlich das Leben eines milden und beharrlichen Mannes, der ganz für Jesus Christus und für die Kirche Christi lebte.


 

 


 

„Ein Mann von schöner Gestalt, der sich selbst beherrschte, höflich, die Sanftmut in Person und überraschend offen im Gespräch, der sagte, was er dachte und seine Stellungsnahmen so geistreich und sicher formulierte… und dies trotz einer sehr sanften Stimme.“

P. Michael O’Carroll, C.S.Sp.