Priestertum für den Christkönig

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Im französischen Seminar in Rom prägt auch ein anderer Pater, Marc Voegtli, die Seminaristen tief.

Diese einheitliche und geschlossene Lehre prägt Marcel Lefebvre sich ein und gibt sie an seine Priesterbruderschaft weiter: „Meine lieben Freunde, Sie werden mit ganzem Herzen unseren Herrn Jesus Christus predigen.“

Im Refektorium wird Abbé Nicolas Deschamps vorgelesen, von ihm lernen die Seminaristen von Santa Chiara die drei Etappen der von der Freimaurerei gewollten Revolution: Christus durch den Laizismus des Staats entthronen, das Messopfer durch die Laizisierung der Priester zerstören, und schließlich das Leben Christi in den Seelen durch deren Laizisierung zerstören[1]. Sie sehen, wie sich diese Revolution im Staat und in der Kirche entwickelt, und sie sind bereit, sich dagegenzustemmen.

Marcel Lefebvres Lebensprogramm als Priester ist damit vorgezeichnet: im Gegenzug zur Revolution zunächst die Messe feiern, das Sühneopfer vom Kalvarienberg auf dem Altar fortsetzen; sodann durch die Messe eine christliche Elite im Stand der Gnade halten, und schließlich durch eben diese Elite Jesus Christus, den Christkönig, in der Zivilgesellschaft zu krönen.

  • 1. Mgr. Tissier, op. cit., S. 47 f.

Im Refektorium wird Abbé Nicolas Deschamps vorgelesen, von ihm lernen die Seminaristen von Santa Chiara die drei Etappen der von der Freimaurerei gewollten Revolution: Christus durch den Laizismus des Staats entthronen, das Messopfer durch die Laizisierung der Priester zerstören, und schließlich das Leben Christi in den Seelen durch deren Laizisierung zerstören. Sie sehen, wie sich diese Revolution im Staat und in der Kirche entwickelt, und sie sind bereit, sich dagegenzustemmen.Marcel Lefebvres Lebensprogramm als Priester ist damit vorgezeichnet: im Gegenzug zur Revolution

„Pater Voegtli legte das Priestertum in seiner Unversehrtheit dar, er führte die Logik über das Priestertum bis zu ihren letzten Folgerungen: das Opfer des Priesters für die Herrschaft unseres Herrn Jesus Christus. Durch ihn haben wir gelernt, unseren Herrn Jesus Christus zu sehen, den König, den Mittelpunkt aller Dinge, die Lösung aller Fragen, die Nahrung, den Gedanken, das Leben, alles. Das wollte er uns einprägen. Das wird bleiben.“ Der Grund dafür ist ganz einfach: „Und dies, ja dies verwandelt das ganze Leben.“

Zeugnis von Fr. Roger Johan